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Unser Ratgeber rund um Stillen, Speien & Spucken

Wenn Dein Neugeborenes spuckt und speit, wirst Du Dir in erster Linie Sorgen machen. Anzuraten ist natürlich immer eine Abklärung mit Hebamme und/oder Kinderarzt/-ärztin.

Doch oft lassen sich erste Sorgen ausräumen. Ein paar grundsätzliche Fragen möchten wir Dir in unserem Ratgeber beantworten. Falls Deine Frage nicht dabei ist, schreib uns gerne!

Warum spuckt mein Baby?

Medizinisch wird das Zurückfließen des Mageninhalts in die Speiseröhre und das anschließende Aufstoßen oder Ausspeien als Reflux bezeichnet. Der Ringmuskel zwischen Speiseröhre und Magen ist bei Säuglingen oftmals noch nicht stark genug oder entspannt im falschen Moment. Aufgrund eines vollen Magens oder anderen Auslösern kann es dann dazu kommen, dass der Säugling spuckt.

Wie unterscheide ich Spucken von Erbrechen?

Beim Spucken hat noch keine Anverdauung stattgefunden und es erfolgt in der Regel direkt nach der Nahrungsaufnahme. Dein Säugling gibt also die Milch so wieder, wie er sie zu sich genommen hat. Du kannst es ganz gut am Geruch erkennen: Frische Milch riecht kaum, anverdaute Milch riecht säuerlich oder vergoren.

Was bedeutet Blockstillen?

Stillst Du über einen längeren Zeitraum (24 Stunden) Dein Kind nach Bedarf mehrmals in Folge immer wieder an derselben Brust, spricht man von Blockstillen. Durch das einseitige Stillen füllt sich Deine andere Brust stark mit Milch. Ein Botenstoff in Deiner Muttermilch wird aktiviert. Das führt zu einer Verringerung der Milchproduktion.

Blockstillen kann Dir helfen, wenn Du übermäßig viel Milch produzierst. Man spricht dann von einem starkem Milchspendereflex oder Hyperlaktation. Zudem kann Blockstillen dabei helfen, dass Dein Kind nach dem Stillen weniger spuckt. Denn Auslöser für das Spucken kann auch sein, dass Dein Baby beim Trinken viel Luft schluckt, weil "zu viel" Milch fließt.

Bevor Du Blockstillen einfach "ausprobierst", sprich unbedingt mit Deiner Hebamme oder Deiner/m Stillberater/in. Sie beraten Dich am Besten rund ums Thema Stillmanagement!

Wann hört das Spucken auf?

Ein "normaler" Reflux tritt bei den meisten Säuglingen mehr oder weniger intensiv auf und vermindert sich etwas ab dem 6. Lebensmonat. Dann hat der Magenringmuskel seine volle Funktionsfähigkeit erlangt. Spätestens nach 12-18 Monaten ist es mit dem Spucken dann vorbei. Ob der Säugling mit Muttermilch oder Ersatzmilch gefüttert wird, hat im Übrigen keinen Einfluss auf das Spuckverhalten.

Sind Speikinder immer Gedeihkinder?

Die gängige Annahme, die hinter diesem Spruch steckt, ist ganz profan: Ein Säugling, der spuckt, muss zwangsläufig davor gut getrunken haben. Er gedeiht also, entwickelt sich gut.In den meisten Fällen ist dies auch der Fall. Denn was oben wieder herauskommt, ist in der Regel nur ein Bruchteil dessen, was im Magen bleibt.

Doch jede Regel hat ihre Ausnahmen. Deshalb ist immer eine medizinische Abklärung mit Hebamme und/oder Kinderarzt/-ärztin anzuraten.

Wie groß ist der Babymagen?

Der Magen Deines Neugeborenen ist bei der Geburt nur so groß wie eine Kirsche! Nach einem Tag ist er bereits so groß wie eine Walnuss und nach einer Woche wie eine Aprikose. So groß wie ein Hühnerei ist der Magen Deines Babys etwa nach 4 Wochen.